Gotthardstraße: Wiederherstellung der Oberfläche

11. Feb 2026

U5

Der Bauausschuss des Stadtrats hat dem Baureferat die Projektgenehmigung für die Oberflächenwiederherstellung der Gotthardstraße zwischen Genovevaweg und dem östlichen Ende der U-Bahn-Baustelle vorberatend erteilt. Die Maßnahme ist Teil der Verlängerung der U-Bahn-Linie U5 nach Pasing.

LHM

Geplante Begrünung und Entsiegelung nach der Baustelle. Abbildung aus dem Beschluss „Verlängerung der U-Bahn-Linie 5-West von Laim nach Pasing – Oberflächenwiederherstellung der Gotthardstraße“, 10. Februar 2026 (Zur Vergrößerung: oben rechts anklicken)

Aufwertung für den Fuß- und Radverkehr sowie nachhaltige Straßenraumgestaltung

(11.2.2026) Baureferentin Dr.-Ing. Jeanne-Marie Ehbauer: „Der Beschluss verschafft den Anwohnenden in der Gotthardstraße und umliegenden Quartieren Gewissheit, dass ihre Straße nicht nur in absehbarerer Zeit wieder in hoher Qualität hergestellt wird, sondern dass die Gotthardstraße an ihrer Oberfläche moderner, sicherer und noch grüner werden kann als zuvor. Breite Geh- und Radwege und barrierefreie Bushaltestellen sorgen für Sicherheit und Komfort. Die neue U-Bahn-Station und die in diesem Bereich vorgesehene Kunst am Bau werden zusätzliche, Identifikation stiftende Elemente sein. Es freut mich persönlich sehr, dass insbesondere die Anwohnenden der Gotthardstraße nach langer Zeit der Bautätigkeit vor der eigenen Haustür künftig doppelt von der U5-Verlängerung profitieren.“

Nach dem Bau des neuen U-Bahn-Tunnels und des künftigen U-Bahnhofs „Baumschule Laim“ in offener Bauweise wird das Baureferat die Oberfläche der Gotthardstraße neu gestalten. Ziel ist eine deutliche Aufwertung für den Fuß- und Radverkehr sowie eine nachhaltige Straßenraumgestaltung. Breitere Gehwege, durchgängige bauliche Radwege und neue, sichere Querungen verbessern die Aufenthalts- und Verkehrsqualität. Die Gotthardstraße ist Teil einer Radvorrangroute; die Radwege werden künftig bis zu 2,50 Meter breit sein.

Ein planerischer Schwerpunkt liegt auf Begrünung und Entsiegelung: Entlang der Gotthardstraße werden beidseitig neue Baumgräben angelegt und der Allee-Charakter wieder hergestellt. Im öffentlichen Straßenraum können 133 neue Bäume gepflanzt werden – mehr als vor Beginn der U-Bahn-Baumaßnahme gefällt werden mussten. Das Baureferat pflanzt möglichst große Bäume in hoher Qualität, um das Grünvolumen zügig wiederherzustellen. Die neuen Bäume werden bei der Pflanzung bereits einen Stammumfang von 30 bis 40 Zentimeter und eine Höhe von über sieben Metern aufweisen.
Die Fahrbahnbreiten werden abschnittsweise angepasst, um den Anforderungen von Busverkehr und Feuerwehr gerecht zu werden. Die Bushaltestelle Stroblstraße wird barrierefrei ausgebaut.

Die Oberflächenwiederherstellung ist abhängig vom Fortschritt des U-Bahn-Baus und der Rückverlegung der Leitungen. Nach aktuellem Stand beginnt die Oberflächenherstellung Anfang 2028 und wird voraussichtlich rund drei Jahre dauern. Die Projektkosten liegen bei 17,6 Millionen Euro.

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