Luftbild Baustelle Am Knie; Quelle: Baureferat/MediaboxTV

Wir übernehmen Klimaverantwortung

3.594 Tonnen Treibhausgase weniger – jährlich!

Die Verlängerung der U5 ist ein Leuchtturmprojekt für die Verkehrswende – und wird geplant und gebaut im Sinne der Umwelt- und Nachhaltigkeitsstrategie der Stadt München. 

Eine Vielzahl an Maßnahmen in Planung und Bau ist bei dieser großen Baurmaßnahme dafür verantwortlich, dass die Bilanz für die Einsparung an Emissionen positiv ausfällt: 

Gesamtbilanz*: 3.594 Tonnen CO₂ weniger – jedes Jahr!

✔ Weniger Autofahrten
✔ Mehr klimafreundliche Mobilität
✔ Positive Gesamtbilanz trotz Bauaufwand

* Die CO2-Bilanz gerechnet für die U5-Verlängerung vom Laimer Platz – Freiham Zentrum. Dabei wurden die im motorisierten Individualverkehr (MIV) eingesparten Fahrleistungen den Bauemissionen gegengerechnet.

Nachhaltige Planung

Bereits in der Planungsphase wird darauf geachtet, Ressourcen zu schonen und Emissionen zu reduzieren

  • Weniger Beton & Stahl durch optimierte Bauweise
  • Klimafreundlicher Beton mit reduziertem Klinkeranteil
  • Einsatz von Recycling-Materialien
  • LED-Beleuchtung in allen U-Bahnhöfen
  • Errichtung von Photovoltaikanlagen (PV) und Dachbegrünung, wo sinnvoll 

Neben dem Rohbau orientiert sich auch der Innenausbau an den nachhaltigen Bauleitlinien der Stadt, z.B. durch

  • Klima und Ressourcenschonung, Kreislauffähigkeit
  • Energieeffizienz (PV)
  • Materialökologie und Nachhaltigkeit

Kreislaufwirtschaft: Ressourcen schonen

Ein zentrales Ziel ist die Wiederverwendung von Materialien

  • Wiederverwendung von Aushubmaterial (Massenmanagement)
  • Kürzere Transportwege = weniger Emissionen 
  • Recycling von Baustoffen und Wasser
  • Mehrfachnutzung von Aussteifungs- und Sicherungskonstruktionen währen der Bauzeit, indem Bauteile optimiert werden

Umweltfreundlicher Baustellenbetrieb

Während der Bauzeit wird großer Wert auf Umwelt- und Emissionsschutz gelegt#

  • Über 50 % Energie aus Ökostrom
  • Einsatz modernster Maschinen mit geringen Emissionen
  • Schutz vor Lärm, Staub und Erschütterungen
  • Sammlung, Reinigung und Ableitung von Oberflächenwasser der Baustellenflächen 

Kontrolle und Monitoring

Alle Maßnahmen werden kontinuierlich überwacht durch

  • Ökologische Baubegleitung während der gesamten Bauzeit
  • Experten für Altlasten und Emissionen
  • Regelmäßige Messungen von Lärm, Staub und Erschütterungen
  • Laufende Optimierung (z. B. CO₂-Bilanz einzelner Bauabschnitte) 

Natur schützen und wiederherstellen

Rekultivierung der Flächen nach Abschluss der Arbeiten,  Eingriffe in die Natur werden aktiv ausgeglichen

  • Für die vollständige Rekultivierung der Baustellenflächen werden die Böden fachgerecht gelagert und wieder eingebaut
  • Schutz von Böden und Pflanzen während der Bauzeit 
  • Zur Steigerung der Biodiversität werden in Standortnähe Laubwälder als Ausgleichsflächen angepflanzt.